Mein Weg

40 Jahre zielstrebig und "normal"...

Wenn ich es recht überlege war mein ganzes bisheriges Leben dem Weg zu mir selbst gewidmet.

Viel zu lange habe ich mich verbogen, um so zu werden, wie ich dachte, sein zu müssen, um Erfolg zu haben und anerkannt zu sein. Dabei habe ich meine angelernten Rollen, Masken, Glaubenssätze kultiviert und nicht gemerkt, dass ich wie fremdgesteuert durch's Leben ging. Ich war natürlich fest davon überzeugt, dass ich absolut authentisch bin.

Vorwärts leben und rückwärts verstehen...

Ich habe zielstrebig meine berufliche Karriere verfolgt, geheiratet und eine Familie gegründet, parallel nach einer kurzen Pause weitergearbeitet. Bilderbuchmäßig. Abenteuerlich war mein Umzug nach Leipzig im Jahr 1991, wo ich während 9 Jahren die Entwicklung dieser Stadt erlebte. Ebenso abenteuerlich war das Jahr, das ich in Budapest verbringen durfte.

 

Aus heutiger Sicht sehr interessant und total nachvollziehbar ist, dass ich so lange im Thema Marketing unterwegs war. Ich wollte einfach wissen, wie man sein muss, um erfolgreich zu sein, anerkannt und gesehen zu werden. Das war mein innerer Antreiber. In meinen diversen Jobs im Produktmanagement habe ich von der Pike auf gelernt, wie man sich selbst und sein Produkt optimal vermarktet.

 

Schon damals fiel mir zunehmend die Diskrepanz zwischen Schein und Sein auf - nur noch immer nicht bei mir selbst! Ich habe ein Selbstbild nach dem anderen von mir erschaffen. Es sollte immer perfekter werden. Und das ist mir auch gelungen. Bis zu dem Zeitpunkt, als mein ganzes bisheriges Welt- (Selbst-)bild zusammenbrach.

Es ist nie zu spät...

Das Scheitern meiner langjährigen Ehe mit vierzig war der Anlass, alles zu hinterfragen, was bisher in meinem Leben Gültigkeit hatte - vor allem mich selbst. Danke für dieses Wachrütteln!

 

Auf der Suche nach mir selbst und der eigenen Authentizität brauchte es offensichtlich so ein wach-rüttelndes Ereignis, das mich auf den Weg brachte, endlich mal selbst hinter meine Fassade zu schauen, mich erst einmal richtig kennenzulernen. Eine schlummernde Sehnsucht kam zu Tage, endlich der Mensch zu sein, der ich in Wahrheit bin - ohne meine Masken und Tarnkappen, die ich mir im Laufe des Lebens als Schutzschild zugelegt hatte. Und vor allem auch genau so geliebt zu werden, wie ich bin - so verletzlich, mit all meinen Schwächen, aber auch Stärken. Einfach so. Aber wie sollten mich die Menschen so annehmen, wie ich bin, wenn ich doch immer eine Maske trug?
Wie sollten mein Mann und ich uns gegenseitig so lieben, wie wir sind, wenn wir unser wahres Wesen doch voreinander immer versteckt haben?

Es gibt den Spruch von Ödön von Horváth: "Eigentlich bin ich ganz anders. Aber ich komme so selten dazu." Der trifft es auf den Punkt.

 

Wer bin ich eigentlich ohne das Bild von mir, mit dem ich mich identifiziert hatte?
Was ist mir wirklich wichtig im Leben?

Wo verbiege ich mich, um zu gefallen oder Erfolg zu haben?

Diese Fragen habe ich mit fortan immer und immer wieder gestellt.

Von der Fälschung zum Original

In diesem Sinne waren die letzten 20 Jahre ein sehr spannender Weg voller Erkenntnisse, AHA-Momente und Entwicklungsmöglichkeiten, den ich gegangen bin. Alle auch noch so schmerzlichen Erfahrungen in meinem Leben hatten ihren Sinn und ich kann sie im Nachhinein gut annehmen. Sie waren notwendig, damit ich einen Entwicklungsschritt nach dem anderen machen konnte und so zu dem Menschen werden konnte, der ich heute bin: Das Original - nicht die Fälschung.

 

In meiner Selbstständigkeit als Marketingberaterin und Coach wurde es mir immer wichtiger, mit Kunden zu arbeiten, die bereit waren, sich in ihrer Einzigartigkeit wirklich zu zeigen und authentisch nach außen hin zu präsentieren.

Die knapp 2-jährige Ausbildung zum zertifizierten Coach veränderte mein Leben grundlegend und gab mir eine ganz neue Richtung. Ich lernte mich ganz neu kennen, bearbeitete meine zahlreichen Baustellen. Ich machte mich auf den Weg, weitere Facetten von mir kennenzulernen. Fortbildungen als PR-Beraterin, in Gewaltfreier Kommunikation, Dynamic Facilitation, Thinking Environment und mehrere systemische Weiterbildungen erweiterten meinen Horizont nachhaltig.

Weiter...Schritt für Schritt

Mein Interesse für das Menschsein nimmt seither stetig zu und ich investiere kontinuierlich in meine Persönlichkeitsentwicklung und meine Herzensbildung. Selbstverständlich bin ich noch immer auf dem Weg. Immer wieder stoße ich auf Reste von Glaubenssätzen, die mich bis heute behindern, ganz ich selbst zu sein. Aber mein Leben gestaltet sich immer leichter. Ich bin mir über viele Dinge viel bewusster. Und allein das macht einen Unterschied zu vorher. Wenn mir etwas begegnet, das mich behindert, dann schau ich genau hin. Ich gehe meinen Emotionen in diesem Moment auf den Grund und habe Methoden zur Verfügung, diese Irritationen sofort zu neutralisieren. Die tiefe Verbundenheit zur Natur - zu Bäumen, Pflanzen, Tieren und Menschen - hilft mir, immer wieder ins Gleichgewicht zu kommen, wenn ich im Alltag wieder einmal außer Balance gerate.

Ich werde nicht ruhen, allen Ballast abzuwerfen, meinen Rucksack zu leeren, damit ich frei und unbeschwert meinen eigenen Weg gehen kann - nicht den, den andere für mich vorgesehen hatten.

Mit Turbo zur Lebensfreude

In den letzten Jahren hat eine Methode noch einmal einen Turbo gezündet in meinem Leben und gleichzeitig meine Arbeit als Coach bereichert und noch effektiver gemacht: MFL® Morphisches Feld Lesen.
Im morphischen Feld ist alle Information, alles Wissen, alle Potenziale gespeichert. Das ist inzwischen sowohl durch die Entwicklungbiologie und Quantenphysik bestätigt. Das Feld steht uns wie ein großer Wissensspeicher zur Verfügung und wir können es jederzeit anzapfen. Da unser menschliches Gehirn nur ca. 5 % aller Informationen über unsere 5 Sinne verarbeiten kann, werden alle anderen Informationen in unserem Unterbewusstsein bzw. "im Feld" abgespeichert, bis sie einmal gebraucht werden. Der Zugang zum "Feld" ist der Schlüssel zu unserer Intuition. Wir müssen wieder lernen, diesen Zugang zu nutzen.

Anhand der Methode MFL® habe ich meinen Zugang trainiert und kann nun bei Bedarf dieses Wissen anzapfen und ein Mehr an Informationen zu einem Thema abrufen.

Christiane Löchner

Meine Vision

 

Meine Vision ist es, dass alle Menschen ganz sie selbst sein können -

ohne die Masken, Fassaden und Konditionierungen, ohne die Glaubenssätze, Schuld- und Schamgefühle, die sie als Ballast mit sich herumschleppen.

Erst wenn wir alle echt und authentisch - ganz wir selbst - sind,

ist eine wirkliche Begegnung von Mensch zu Mensch (von Herz zu Herz) möglich  - ohne Bewertung, voller Mitgefühl und jeder in seiner Verantwortung.

Heute starte ich voller Zuversicht in jeden Tag und erwarte nur das Beste.
Ich weiß, wenn ich ich selbst bin, dann bin ich mit meinem Roten Faden, meinem Kompass, meiner Intuition verbunden. Ganz ich selbst zu sein, ist meine höchste Qualität.

 

Meine Erfahrungen und Fähigkeiten stelle ich als Coach gerne zur Verfügung für Menschen, die ebenfalls ihrem Roten Faden folgen wollen. Ich bin voller Vorfreude, wie sich mein Leben und insbesondere meine Arbeit mit Menschen weiter entwickeln wird.

 

 

Kontakt: Christiane Löchner | E-Mail: roterfaden [at] christiane-loechner[punkt] de | Telefon: +49 (0)160 843 46 57

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